Kooperation Jugendhilfe - Schule

Standort: Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Straße 83, 12040 Berlin, Zimmer A111

Ansprechpartner/in:
Roman Riedt, Tel.: 90239-4509, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Nora Zander, Tel.: 90239 4503, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Fachfest Neuköllner Konfliktlotsen an Grundschulen

  • Fachfest-Schullotsen

Die Christoph-Ruden-Grundschule, Grundschule am Regenweiher, Bruno-Taut-Grundschule sowie die Gemeinschaftsschule am Campus Rütli tauschten sich am 11. April 2019 auf dem zweiten Fachfest der Konfliktlotsinnen und Konfliktlotsen aus. Konfliktlotsen sind Schülerinnen und Schüler, denen eine besondere Ausbildung im Verfahren der konstruktiven Konfliktbearbeitung vermittelt wurde. Sie haben unter anderem gelernt in Konflikten deeskalierend zu wirken, allparteilich zu bleiben und Vertraulichkeit zu wahren. Die Ausbildung und der Einsatz von Konfliktlosen ist ein erprobtes und bewährtes Modell zur Reduzierung von (leichteren) Konflikten zwischen Schülerinnen und Schülern und zur Stärkung eines positiven Schulklimas. Konfliktlotsen sind daher in vielen Neuköllner Schulen tätig. Dabei werden sie von Lehrerinnen und Lehrern sowie von Fachkräften der Schulsozialarbeit begleitet.

Ein Bericht des Fachfestes und Impressionen sind über den Link https://www.jugendwohnen-berlin.de/fachfest-neukoellner-konfliktlotsinnen-an-grundschulen/ einsehbar.

 

„Profil und Aufgaben der Schulsozialarbeit in Neukölln“

Bei der bezirksweiten Fachtagung am 19.01.2019 wurden das Profil und die damit verbundenen Aufgabenstellungen der Schulsozialarbeit mit über 120 Fachkräften im Bezirk diskutiert und reflektiert. Nach einem grundlegenden Vortrag durch Prof. Dr. Karsten Speck (Uni Oldenburg) wurden die Leistungen der Schulsozialarbeit vertiefend an den Themen Schuldistanz, Schulhilfekonferenz, Kinderschutz, geschlechterreflektierte Arbeit sowie der Mitwirkung in schulischen Gremien erörtert. Durch das Jugendamt wurden der Ist-Stand der Schulsozialarbeit im Bezirk sowie Perspektiven der Weiterentwicklung eingebracht.

Der Fachtag wurde gemeinsam von der bezirklichen AG 78 „schulbezogene Sozialarbeit“ nach SGB VIII und dem Jugendamt durchgeführt.

  • 01-Begruessung_Schulaufsicht
  • 02-Begruessung-Sprecherin-AG-78
  • 03-AG-Strukturen
  • 04Plakat_AG-KWG
  • 05Gespraechsrunde
  • 06-Ausblick

Bezirkliche Rahmenkonzeption zur Kooperation von Schule, Jugendhilfe und Gesundheit in Neukölln

Die „Bezirkliche Rahmenkonzeption zur Kooperation von Schule, Jugendhilfe und Gesundheit in Neukölln“ wurde zu 11/2018 zwischen SenBJF (Außenstelle Neukölln) sowie den beiden zuständigen Abteilungen im Bezirk "Jugend und Gesundheit" sowie "Bildung, Schule, Kultur und Sport" vereinbart. Bildungs- sowie der Jugendhilfeausschuss haben in 12/2018 das Konzept zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Rahmenkonzept löst die seit 2015 bestehende Rahmenkonzeption zur Kooperation von Schule und Jugendhilfe im Bezirk Neukölln ab. In einem einjährigen bereichsübergreifenden Arbeitsprozess wurde das Konzept aktualisiert und um den Bereich Gesundheit erweitert. Ausgehend von der Notwendigkeit der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit werden im vorliegenden Konzept zunächst gemeinsame Themen, Ziele und Maßnahmen beschrieben (Abschnitt II), bevor die bezirkliche Steuerungs-, Koordinierungs- und Vernetzungsstruktur für die Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Rahmenkonzeptes dargestellt wird (Abschnitt III). Abschließend werden Aussagen zur Überprüfung und Weiterentwicklung des Konzepts getroffen (Abschnitt IV)

Download (1 MB): Rahmenkonzept_S_J_G_Neukoelln.pdf

Dokumentation Werkstattgespräch "Bezirkliches Rahmenkonzept zur Zusammenarbeit von Schule – Jugendhilfe – Gesundheit"

Mit der seit 2012 im Bezirk bestehenden Rahmenkonzeption zur Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe konnten für die Zusammenarbeit der beteiligten Bereiche abgestimmte Verfahren entwickelt (z.B. bei Verdachtsfällen der Kindeswohlgefährdung oder der Schuldistanz) und Maßnahmen umgesetzt werden (z.B. Schulverweigererprojekte). Allerdings ist auch zu konstatieren, dass nicht alle Ziele, die mit dem Rahmenkonzept angestrebt wurden, erreicht werden konnten und die Zusammenarbeit zum Wohle der jungen Menschen im Bezirk verbessert werden kann und muss. Das bezirkliche Rahmenkonzept wird um den Bereich Gesundheit erweitert und hinsichtlich der zu bearbeitenden Themen, den Zielen und der notwendigen Arbeitsstrukturen aktualisiert. Im Rahmen eines Werkstattgesprächs am 22.03.2018 konnten mit ca. 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Bereichen Jugendhilfe, Schule, Gesundheit und Soziales die Themen, Ziele sowie die vorgesehenen Koordinierungs- und Arbeitsstrukturen vorgestellt und diskutiert werden. Das Werkstattgespräch bildete den Auftakt eines transparenten Arbeitsprozesses zum Rahmenkonzept, um die gelingende, zielgerichtete Zusammenarbeit im Bezirk zu befördern. Die Dokumentation gibt die Impulsbeiträge, den Austausch und die Hinweise und der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Weiterarbeit am Rahmenkonzept wieder.

- Download Dokumentation Werkstattgespräch „Bezirkliches Rahmenkonzept Schule, Jugendhilfe und Gesundheit“

Zusammenarbeit von Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit (KJFE) mit Schulen im Bezirk Neukölln: Auswertung einer bezirksweiten Befragung der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen 2017

Um Kinder und Jugendlichen im Bezirk u.a. Räume zur Selbstaneignung und Verantwortungsübernahme bereit zu stellen, offene und partizipativ gestaltete Lernräume zu bieten, braucht es eine starke und gut ausgestattete eigenständige Jugendarbeit. Es braucht aber auch die bereichsübergreifende Zusammenarbeit der Jugendarbeit mit Schule um möglichst allen jungen Menschen diese Erfahrungsräume und vielfältige, anregende Lerngelegenheiten zu eröffnen. Mit der bezirksweiten Befragung sollten unter anderem folgende Fragen hinsichtlich dem Ist-Stand der notwendigen Zusammenarbeit beantwortet werden:

- Kooperieren die Neuköllner KJFE mit Schulen im Bezirk und wenn ja, in welchem Umfang?
- Was sind die gemeinsamen Themen der Zusammenarbeit?
- Wie wird diese Zusammenarbeit bewertet und welcher Mehrwert ergibt sich dadurch für die jungen Menschen im Bezirk?

Die Ergebnisse der Befragung zeigen: Die Mehrheit der KJFE kooperiert in vielfältiger und gewinnbringender Weise mit Neuköllner Schulen. Insgesamt wird die Zusammenarbeit positiv bewertet und ist in vielen Einrichtungen fester Bestandteil der Leistungen für die jungen Menschen. Die Befragung liefert aber auch Hinweise auf weitergehenden Diskussionsbedarf im Bezirk:

- Wieviel an Kooperation kann und soll eine KJFE leisten?
- Wie kann die bestehende Zusammenarbeit qualitativ weiter entwickelt werden?
- Wie kann sichergestellt werden, dass Jugendarbeit und Schule ihre Kompetenzen und Profil und nicht zuletzt auch ihre Ressourcen gleichberechtigt in die Zusammenarbeit einbringen?

Diese Fragen werden im Weiteren, ausgehend von den Befragungsergebnissen, mit den KJFE und den Schulen bearbeitet und auch im Jugendhilfeausschuss zu erörtern sein.

Download - Auswertung einer bezirksweiten Befragung der Kinder-und Jugendfreizeiteinrichtungen 2017 - Zusammenarbeit von Einrichtungen der Kinder-und Jugendarbeit (KJFE) mit Schulen im Bezirk Neukölln

Schulstationen in Neukölln

Schulstationen, als eine Form der schulbezogenen Sozialarbeit, haben im Bezirk Neukölln eine über zehnjährige Tradition. Als Angebot der Jugendhilfe am Ort Schule stellen sie eine wichtige Unterstützungsleistung für die Schülerinnen und Schüler dar, um ein Aufwachsen in Wohlergehen und gelingende Bildungsbiographien zu ermöglichen. Das Bezirksamt Neukölln sieht die Bedeutung und den Bedarf der bestehenden Schulstationen im Bezirk und fördert diese mit 1.425.000 Mio. Euro jährlich.

Aktuelle Übersicht über die bestehenden 19 Schulstationen, die vom Bezirksamt Neukölln gefördert werden.

Eine Übersicht der Schulstationen mit Link zu den Trägern finden Sie hier www.berlin.de

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok